Augenlied

Süße Augen, klare Bronnen!
Meine Qual und Seligkeit
Ist fürwahr aus euch gewonnen,
Und mein Dichten euch geweiht.

Wo ich weile, wie ich eile,
Liebend strahlet ihr mich an;
Ihr erleuchtet, ihr befeuchtet,
Mir mit Tränen meine Bahn.

Treue Sterne, schwindet nimmer,
Leitet mich zum Acheron!
Und mit eurem letzten Schimmer
Sei mein Leben auch entfloh'n.

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